Faustball – Gruppe

Training ab 19:00 in Affoltern, Rasenplatz Ennetgraben (Herbstferien 07.10. – 18.10.2019, Garderobe geschlossen)

Sommermeisterschaft 2019

Die Schlussrunde wurde in Affoltern ausgetragen. Affoltern 1 spielte gegen den Leader aus Jona und verlor 0:3. Im zweiten Spiel gegen Dägerlen konnte man zwischenzeitlich zum 1:1 ausgleichen, verlor aber die Partie mit 1:3. Affoltern 2 spielte zuerst gegen Schaffhausen und verlor ebenfalls 1:3. Gegen Töss konnte man einen Rückstand wegmachen und gewann die Partie mit 3:1. Jona 3 gewann die Meisterschaft souverän und verhilft somit Jona 2, in der NLB OST Gruppe zum Ligaerhalt. Dahinter folgen Schlieren 2, Schaffhausen und Dägerlen die mit Absteiger Beringen die 5 Teams für die neue 1. Liga Ostgruppe stellen. Embrach, Affoltern I + II, Töss und Oberwinterthur steigen in die regionale 2. Liga ab.
Durch eine Strukturreform der 1. Liga werden die vier Zonen danach aufgelöst und ab 2020 in eine West- und Ostgruppe aufgeteilt. Das bedeutet das es mehr Absteiger geben wird und Zweitmannschaften ebenfalls relegiert werden. Spielplan und Rangliste werden unter „Spielbetrieb“ auf der Webseite von www.swissfaustball.ch zu finden sein.

Männerturnverein

Fitness – Gruppe

Turnen für Jedermann

MTVA – Reise vom 11./12. September 2015

Reiseorganisation : Fredy Frank und Werner Hofmann

Am Freitagmorgen den 11.September startete der Aemtlercar mit Inhaber Fredy Kunz am Steuer und 33 gutgelaunten Männerrieglern zur Reise via Autobahn Sempach-Nottwil-Beznau-Huttwil zur Schaukäserei nach Affoltern im Emmental. Hier genoss man dann zuerst im heimeligen Museum den feinen Kaffeee mit leckeren Bernergipfeli. Rege wurde die individuelle Besichtigung der Käseherstellung benutzt. Jetzt wissen wir jedenfalls alle wie die Löcher in den „Emmentaler „ gelangen. Die Weiterfahrt mit dem Car durchs Emmental mit den Blumengeschmückten Häusern bis nach Langnau war eine Augenweide. Fredy Frank ist in Langnau aufgewachsen und erläuterte uns in kurzen Sätzen die Dorfgeschichte. Ca. 9100 Einwohner hausen hier auf 48 Km2 Fläche und Sportlergrössen wie Ueli Steck (der wahnsinnige Extremkletterer) oder die Leichtathletinnen Lisa Urech und Noemi Zbären stammen aus dieser fruchtbaren Gegend. Auch im letzten Jahr wurde die neue Jflis-Eishalle der Langnau-Tygers eingeweiht.

Aber jetzt geht’s los. 20 Mann entschlossen sich mit Fredy die 3 ½ Stündige Wanderung unter die Füsse zu nehmen. In moderatem Tempo gings gleich recht steil obsi zum Dursrütiwald mit dem grössten Weisstannenbestand der Schweiz. Herrliche Aussicht an verschiedenen Punkten auf die Alpen auf den Jura und das Mittelland. Nach kurzem „ Brunzhalt „ und kleinem Schluck aus der Flasche täppelten wir weiter durch Weiden und Wälder. Nach ca. 2 Std. erreichten wir die Feuerstelle im Gohl oberhalb Egg um uns den verdienten Mittagsschmaus zu gönnen. Verschiedenes wurde gebrätelt und verschlungen um dann mit vollem Bauch das Mittagsschläfchen in der frischgemähten Wiese zu geniessen. (Apropo Unedra händs Güllnet gha )Wieder auf dem Wanderpfad in Richtung Etappenziel passierten wir den Rastplatz und Aussichtspunkt Ober Ranfrüti und fanden nach kurzem Marsch den Treffpunkt Rest.Lüdernenalp auf 1144 m ü/M mit der zweiten Gruppe

Unter der Leitung von Werner Hofmann bestiegen die Gruppe der Leichtwanderer, (hat aber Nichts mit dem Gewicht zu tun) den Car und fuhren mit einem kleinen Abstecher nach Wasen i.E. um dort die Sattlerei Blaser zu besichtigen.

Besitzer Hansruedi Blaser informierte über die selten gewordene Berufsgattung zur Herstellung von Pferdegeschirr  wie       Kummet,Fuhrhalfter,Bündnergeschirr,Ziegengeschirre,Kuhgespann,Hundehalsbänder,Bastsättel Staatsriemen,Glockenbänder ect. und Alles wird von Hand angefertigt. Der Abstecher habe sich gelohnt, so meinten es die Beteiligten .Die Weiterfahrt endete dann auf der Lüderenalp . Mit einem kleinen Spaziergang auf Ober Ranfrüti und zurück, wo die Gruppe mit Fredy erwartet wurde. Beide Gruppen sonnten sich noch im Gartenrestaurant bei kühlem Nass, genossen die Aussicht und die längste Weisstanne (38.5m) die in der Schweiz gefällt wurde, vor uns liegend als Gartensitzbank.

Punkt 16.00 Uhr verliess der Car mit der heicklen Fracht die Lüdernenalp und führte Sie nach Sumiswald zum Nachtquartier. Im altehrwürdigen Landgasthof Bären haben 20 Mann und im Sportzentrum Forum die restliche Delegation genächtigt.

Sumiswald mit seinen 5000 Einwohnern wird schon um das Jahr 1100 in die Geschichtsbücher eingetragen. Prominete Bürger wie Peter Bichsel oder Bundesrat Didier Burkhalter (Heimatort) oder Joh.Schneider-Amann (wurde hier geboren) sind vertreten. 1983 wurde die Novelle von Jeremias Gotthelf, die schwarze Spinne gedreht.

Aber das hat uns nicht sonderlich bewegt, denn der Apero im Sportzentrum (1998 eröffnet) wartete auf uns. Um 18 Uhr wurde das köstlichweisse Nass aus der oberen Schublade von 2 hübschen Bernermeitschis empfohlen. (Ich hörte Niemanden Nein sagen) Anschliessend genossen wir den feinen Znacht mit Braten-Rüebli-Stock und Dessert. Einige pflegten anschliessend den Jass und der Rest begab sich in die Kegelbahn. Auf 3 Bahnen wurden die armen 9 Kegel meist unsanft auf den Rücken geschossen. Die Gruppe Bären wurde von Fredy persönlich zurück ins Hotel chauffiert. In der heimeligen Wirtsstube wurde es dann plötzlich nochmals gemütlich, Witze wurden erzählt und mehrere Schlummerbecher benötigt um endlich den Schlaf herbeizurufen. „Guet Nacht „

Am Samstagmorgen, nach reichgedecktem Frühstücksbuffet im Forum und im Bären verliessen wirdie Bernermutzen in Richtung Entlebuch über Langnau- Trubschachen (Sitz der berühmten Kamblifabrik) nach Marbach ins Luzernische Entlebuch. Die Gondelbahn beförderte die muntere Gesellschaft hinauf in die Marbachegg zum traumhaften Aussichtspunkt „ Eigerblick „ Die nette Geschäftsführerin Frau Habegger orientierte uns über das beliebte Ausflugsziel mit dem schönsten Panorama, wo sich Emmental und Entlebuch die Hände reichen. Hier treffen sich regelmässigg Biker, Wanderer, Gleitschirmflieger und die Grasskifahrer . Unser Paparazzi Fritz Suter war natürlich sehr present und heimste etwelche Schnappschüsse in seiner Kamera fest. Nach dem „Znünikafi“ verliess uns die Leichtwandergruppe mit der Gondel talwärts nach Marbach zur Weiterfahrt nach Bumbach. (Heimat v. Beat Feuz Skirennfahrer) Nach ca. 1 ¼ Std. Marsch entlang der Emme wurde mit frohlocken das berühmte Kemmmeriboden-Bad und Etappenziel gesichtet.

Die zweite Gruppe hatte noch einiges vor. Der vor uns liegende Weg über Chadus, Alp Imbrig Alp Habchegg entlang der Schrattenfluh erforderte doch gute körperliche Voraussetzungen. Zuerst der steile Abstieg , vorbei an den übenden Grasskifahrern über gepflegte Wege , immer mit Blick auf Schrattenfluh und Eiger – Mönch etc. war bei diesem Traumwetter fantastisch. Nicht umsonst schrieb damals Gottfried Keller. „ Trink oh Auge, was die Wimper hält, vom goldenen Ueberfluss der Welt „ Zügigen Schrittes bewegten wir uns weiter vorbei bei derAlp Imbrig (leider schon geschlossen) durch Weiden und kleine Hochmoore. Die Zaundurchlässeder abgeschrankten Weiden weisen doch sehr verschiedene Exemplare auf, so haben doch 2 „Nichtgenanntseinwollende“ tatsächlich während fast 5 Min ( unter hämischem Gelächter der Mitgereisten ) doch noch die rettende Oeffnung gefunden. Ein verdientes Mittagspäuschen und Verpflegung aus dem Rucksack genoss Mann oberhalb Habchegg , bevor der restliche 3 km Abstiegin Angriff genommen wurde. Hier zeigten sich die gewaltigen Flurschäden des Juni-Gewittersim Frühsommer. Nach guten 3 Stunden erreichten wir glücklich und ohne Verletzungen, mit einem vollen Koffer Erinnerungen an eine super organisierte Reise , das weitherum bekannteKemmeriboden-Bad. Die feinen „Meringue“ fanden regen Absatz.

Punkt 16.00 Uhr startete der Car mit aufgestellter Fracht den Motor zur Heimreise.Nochmalsgenossen wir die schöne Fahrt durchs Enntlebuch über Eschholzmatt- Wolhusen-Menznau und dem Abstecher nach Geiss. Dort im Landgasthof Ochsen wartete ein Zabigplättli, als Abschluss einerwirklich eindrücklichen Reise auf uns.

Unfallfrei , allseits zufrieden sind wir in Affoltern wieder ausgestiegen.

Herzlichen Dank den Organisatoren und Reiseleitern Fredy Frank und Werner Hofmann für die super organisierteTurnfahrt 2015.

Affoltern a/A im Oktober 2015 H.W.